ATX schließt stabil —

Der heimische Aktienmarkt fiel am Montag zum Handelsschluss an die Nulllinie zurück. Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich etwas höher. An der Wall Street geht es nach oben. An den Börsen in Fernost ging es am Montag mehrheitlich nach unten.

AUSTRIA

Die Wiener Börse bewegte sich am Montag seitwärts.

Der ATX notierte zum Handelsbeginn wenig verändert und bewegte sich anschließend zunächst in einer engen Handelsspanne um die Nulllinie herum. Im weiteren Verlauf konnte er sich jedoch in die Gewinnzone absetzen, behielt letztlich jedoch nur ein marginales Plus von 0,11 Prozent bei 5.525,07 Punkten bei.

International lag der Fokus auf Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimas für Deutschland, das enttäuschte. Der Index war gegenüber dem Vormonat unverändert. Experten hatten mit einer Stimmungsaufhellung gerechnet. Am Nachmittag hielt außerdem OeNB-Generalgouverneur Martin Kocher eine Rede bei der EZB.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt notierte etwas höher.

Der DAX hat die Montagssitzung minimal leichter bei 24.890,30 Einheiten begonnen und bewegte sich auch im weiteren Verlauf leicht im Minus. Am Nachmittag konnte er ins Plus steigen und gewann letztlich 0,13 Prozent auf 24.933,08 Punkte.

Die neue Woche steht im Zeichen der Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Mit der Deutschen Bank und SAP präsentieren die ersten beiden DAX-Mitglieder ihre Bilanzen. In den USA werden die Resultate unter anderem von Microsoft, Tesla und Apple erwartet. Zudem steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend auf der Agenda.

WALL STREET

Die US-Börsen verbuchen zum Wochenstart Gewinne.

Der Dow Jones startete 0,08 Prozent höher bei 49.137,65 Punkten in den Handel und legt anschließend deutlicher zu.

Der NASDAQ Composite eröffnete derweil 0,12 Prozent fester bei 23.529,28 Zählern und verweilt auch weiterhin auf grünem Terrain.

In dieser Woche steht unter anderem die Zinsentscheidung der Notenbank Fed am Mittwoch auf der Agenda. Die Fed wird die Leitzinsen zwar aller Voraussicht nach unverändert belassen. Viel wichtiger dürfte jedoch die Frage nach dem nächsten Fed-Chef sein. Die Amtszeit von Jerome Powell, der unter starkem Druck von US-Präsident Donald Trump steht, endet im Mai. Als Nachfolger von Powell gehandelt werden unter anderem Rick Rieder, Manager beim Vermögensverwalter Blackrock, und der frühere Notenbanker Kevin Warsh.

ASIEN

Zum Wochenbeginn notieren die Börsen in Asien mit Verlusten.

In Tokio sank der Nikkei 225 letztlich um 1,79 Prozent auf 52.885,25 Indexpunkte.

Auf dem chinesischen Festland war ebenso eine negative Tendenz zu erkennen: Der Shanghai Composite notierte schlussendlich 0,09 Prozent tiefer bei 4.132,61 Einheiten.

Wenig verändert zeigte sich nach anfänglichen Verlusten derweil der Markt in Hongkong: Der Hang Seng präsentierte sich schließlich 0,06 Prozent im Plus bei 26.765,52 Stellen.

An den asiatischen Aktienmärkten ging es am Montag überwiegend nach unten. Vor allem der Nikkei-225 in Tokio litt unter Gewinnmitnahmen und gab deutlicher nach. An den chinesischen Börsen tendierten die Indizes knapp behauptet. Die Stimmung blieb gedrückt, laut Marktteilnehmern wegen der geopolitischen Risiken und der US-Handelspolitik. Die US-Regierung hat nun Kanada mit einem Zoll von 100 Prozent gedroht, falls das Land wie beabsichtigt ein Handelsabkommen mit China schließt.

Daneben warten die Märkte auf die Zinsenstscheidung der US-Notenbank am Mittwoch. Von ihr werden zwar überwiegend unveränderte Geldmarktsätze erwartet, der Blick richtet sich aber auf Aussagen zur künftigen Geldpolitik. Und schließlich könnte der Fortgang der Berichtssaison die Stimmung weiter beeinflussen.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX

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